Waterberg:
Die Gegend um den Waterberg läßt sich am besten erwandern. Das Waterberg-Plateau erhebt sich von einer 1700 m hohen Ebene noch einmal etwa 200 m in den Himmel und entschädigt für einen anstrengenden Fußmarsch mit einem beindruckenden Panorama und einer überaus vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt.
Wer einmal diese Gegend besucht, sollte sich diesen phänomenalen Ausblick nicht entgehen lassen. Das Bernabé de la Bat Restcamp liegt genau am Fuße des Plateaus. Abends, wenn die Sonne hinter den Bergen versinkt, kann man die Grillen zirpen und die Paviane bellen hören.
Hier bietet sich ein beeindruckendes Naturschauspiel, welches jeden, der es je gesehen hat, Ehrfurcht vor der Gewalt der Natur lehrt.
Bei der Wanderung auf dieses beeindruckende Plateau kann man nicht nur die Landschaft, sondern auch Flora und Fauna aus nächster Nähe beobachten.
Hier ein Klippschliefer und aus weiterer Entfernung in den Bäumen auch Paviane.
In dieser Gegend gab es vor über einhundert Jahren eine blutige Schlacht zwischen den einheimischen Herero und den deutschen Kolonialisten. Die zahlenmäßig weit überlegenen Herero hatten mit ihren veralterten Waffen gegenüber den für damalige Verhältnisse hochgerüsteten Deutschen keine Chance.
Ein Großteil ihrer Truppen wurde in die Wüste gejagt, der Rest starb auf dem Schlachtfeld. Zeugnisse dieses furchtbaren Zwischenfalls findet man noch heute auf dem kleinen Friedhof unterhalb des Plateaus.
Von hier aus ging es weiter nach Etoscha.