Versteinerter Wald:

versteinertes Holz

Ein Besuch im "Versteinerten Wald" durfte natürlich auch auf unserer Rundreise nicht fehlen und so planten wir auf unserem Weg in Richtung Küste eine einstündige Führung in dieser bizzaren Gegend ein. Eine sehr freundliche und fachlich kompetente Fremdenführerin erläuterte uns die Besonderheiten des bereits kurz nach dem zweiten Weltkrieg unter Naturschutz gestellten Gebiet, kurioser Weise auf Initiative weißer Farmer, denen das Gebiet zur Besiedelung zur Verfügung gestellt worden war und in der Landessprache "Petrified Forest" genannt wird.

Welwitschia im versteinerten Wald

Hier trifft man auf versteinerte Baumriesen aus prähistorischen Zeiten; Arten wie Redwood und Kiefer, die hier schon seit Jahrtausenden nicht mehr heimisch sind, zeugen von einem feuchteren Klima. Zwischen den schweren Steinriesen wachsen bemerkenswerte Pflanzen, die hier teilweise schon seit über 2000 Jahren die Stellung halten: Welwitschias.

Welwitschia im versteinerten Wald

Welwitschias gehören zu den Zapfen tragenden Nacktsamern und beeindrucken jeden durch ihre Widerstandsfähigkeit in dieser unwirtlichen Gegend. Obwohl die Pflanze in Namibia natürlich streng unter Naturschutz gestellt wurde, ist die "Welwitschia mirabilis" leider in weiten Teilen Namibias dem Exitus geweiht. Die Gegenden der zentralen Namib sind heute derartig trocken, dass die sehr langsam wachsenden Pflanzen sich dort auch kaum mehr vermehren. Traurig, aber wahr.

Rezeption des versteinerten Waldes

Mit einer Fülle neuer Eindrücke und um viele Impressionen bereichert setzten wir also unseren Weg fort, schließlich waren bis Swakopmund noch einige Kilometer zu bewältigen.

versteinerter Baum

Deshalb fuhren wir ersteinmal in Richtung der Skelett Küste.


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