Sossusvlei:

Sossusvlei

Sossusvlei ist neben den Victoriafällen das bekannteste Urlaubsziel in Namibia. Bis zu 400 Meter hohe Dünen lassen die Wehen an der Deutschen Nordseeküste doch arg mickrig erscheinen. Die Düne 45, die bekannteste der beeindruckenden Sandwehen, lädt furchtlose Reisende zum Aufstieg ein. Der Anstieg durch den tiefen roten Wüstensand ist ein wenig beschwerlich, jedoch entschädigt der Dünenblick für alle Strapazen. Gerade in der Abenddämmerung, wenn die untergehende Sonne die Konturen der Dünen im Scherenschnitt zeichnet und sie in ein faszinierendes Rot taucht, ist das Schauspiel besonders eindrucksvoll.

Sossusvlei

Man fühlt sich in die Welt von Karl May versetzt und erwartet ständig eine Karawane oder doch wenigstens Kara Ben Nemsi um die Ecke biegen. Brennend heißer Wüstensand und so fern das Heimatland. Ohne ausreichenden Sonnenschutz und reichlich Trinkwasser ist von einem Besuch dieser extrem trockenen Gegend absolut abzuraten! Die trockene Hitze lässt den Körper unmerklich eine große Menge Flüssigkeit verlieren, die unbedingt ausgeglichen werden muss!

Sossusvlei

Hätte uns unser einheimischer Fahrer nicht nach der vereinbarten Zeit nach unser Exkursion wieder abgeholt, hätten wir die etwa 5 Kilometer bis zu unserem Auto zu Fuß zurücklaufen müssen, und das wäre mit Sicherheit kein Spaziergang geworden. Aber unser Fahrer sammelte uns pünktlich an der Düne ein und brachte uns in seinem Jeep wieder heil zum Parkplatz zurück, wo wir uns endlich wieder an kühlen Getränken erfrischen konnten.

Sossusvlei

Warum laufen Beduinen eigentlich nicht barfuß? Ganz einfach: Haben Sie mal probiert ihre bloßen Füße auf den heißen Sand zu setzen? Na also! Abgesehen davon befindet sich natürlich noch eine Menge unangenehmes Getier im Sand, dem man lieber nicht begegnen möchte. Giftige Schlangen und unangenehme Spuckkäfer treiben in der Gegend ihr Unwesen.

Sossusvlei

Auf keinen Fall sollte man es versäumen, das Deadvlei zu besuchen. Die vielen toten Baumstümpfe in der total trockenen Salzpfanne verleihen dem Naturschauspiel ein Flair, wie es ein Maler nicht hätte besser komponieren können. Weißer Boden, schwarze Bäume, blauer Himmel und roter Sand wirken wie von unsichtbarer Hand hingetuscht; die Farbkontraste beeindrucken durch ihre künstlerische Formvollendung. Faszinierend!

Sossusvlei

Am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf den Weg zur Zebra-River-Lodge, unserer exquisiten Unterkunft etwa 100 Kilometer vom Nationalpark entfernt. Volle zwei Tage durften wir die grandiose Natur des Naukluft Gebirges und den exklusiven und sehr zuvorkommenden Service in dieser schönen Umgebung genießen.

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Unser nächstes Ziel war Hardap, was in der Hottentottensprache soviel wie "Brustwarze" bedeutet. Gespannt machten wir uns auf den Weg.


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