Skelett Küste:
Swakopmund, wir kommen! Immer der küstennahen Salzstraße folgend ging es nun die "Skelett-Küste" entlang.
Nach den Wüstentemperaturen der letzten Tage empfingen uns plötzlich ungastliche
15° Celsius und eine steife Brise westwärts vom Atlantik her.
Kaum zu glauben, dass die Skelett-Küste zu den trockensten Regionen der Welt gehört.
Trotz seiner
Meereslage fällt hier so gut wie nie Niederschlag. Und so sind die Schiffsskelette, die den Strand
säumen, nicht die einzigen Skelette, auf die der Name hinweist.
Schiffbrüchige vergangener Zeiten kamen hier wirklich vom Regen in die Traufe. Kaum der klammernden Hand des tobenden Meeres entrungen sahen sie sich hier plötzlich absoluter Trockenheit ausgesetzt und starben den langsamen Tod durch Verdursten.
Dabei ist die Luft feucht und es ist häufig neblig! Der kalte, arktischen Gewässern entsprungene Benguela-Strom bewirkt zusammen mit den warmen Passatwinden eine Inversionslage, die ein Aufsteigen warmer und feuchter Luftmassen und so der Wolkenbildung entgegen wirkt. So bleiben ein paar vereinzelte Robben und die Möwen die einzigen Bewohner dieser bizzaren Küstenlandschaft.