Hardap Damm:
Sossusvlei ade. Schweren Herzens machen wir uns auf den Weg zum Fish River Canyon. Da die Strecke an einem Nachmittag nicht zu bewältigen ist, beschließen wir, unser Nachtlager in einem der staatlichen Restcamps am größten Stausee des Landes zu beziehen.
Der günstige Preis entschädigt voll und ganz für den muffigen DDR-Charme der Anlage, die doch zuweilen an Monumentalbauten aus östlicher Vergangenheit erinnert. Außergewöhnlich ist das beindruckende Restaurant, das etwa 30 Meter über dem Stausee trohnt und dem Besucher ein beindruckendes Panorama bietet.
Der formvollendete Stil des Hauses und der Kellner im Livree gehören hier selbstverständlich zum Standard.
Pünktlich zum Sonnenuntergang hatten wir unsere Appartments bezogen und konnten jetzt entspannt einem Naturschauspiel beiwohnen, wie Rosamude Pilcher es nicht hätte kitschiger inszenieren können. Hinsetzen, ein kühles Getränk in die Hand nehmen und genießen!
Die Klippschliefer genossen mit uns die letzten Sonnenstrahlen und hoppelten wie junge Kaninchen ausgelassen auf der weiten Flur. Nach einer erholsamen Nacht machten wir uns am nächsten Morgen wieder auf die Socken, schließlich war es bis zum Fish River Canyon noch ein weiter Weg.